Bisher haben wir es nur vermutet, jetzt gibt es handfeste Belege: Frauen gründen anders als Männer. Das zeigt eine aktuelle Studie der KfW-Bankengruppe auf der Basis von 349 000 Frauen, die sich im vergangenen Jahr selbständig gemacht haben. Zwei Drittel von ihnen sind zunächst im Nebenerwerb gestartet. Die Gründe: Familiäre Verpflichtungen, eine geringere Risikoneigung und die Möglichkeit, die Geschäftsidee erst einmal zu testen und erst bei Erfolg auszuweiten. Vor allem im Dienstleistungsbereich sind Starts mit reduziertem Zeitaufwand und geringem Mitteleinsatz gut umzusetzen.

Generell sind Gründungen von Frauen von Anfang an kleiner dimensioniert und passgenauer finanziert als die von Männern. Und: Frauen wollen mit ihrem Unternehmen nicht unbedingt wachsen, weil sie flexibel bleiben und besser die Balance zwischen privatem und beruflichem Leben halten möchten. In puncto Erfolg gibt es dagegen keine Unterschiede. Vergleichbare Gründungen von Männern und Frauen bleiben gleich lang am Markt.

Neugierig? Dann lade ich Sie herzlich ein zum Gründerforum am 17.November 2011 ins Pforzheimer Sparkassenhaus. Hier erhalten Sie Basisinformationen, lernen Fachfrauen und die bundesweite Gründerinnenagentur kennen. Wenn Sie mögen, können Sie auch gleich einen persönlichen Beratungstermin für eine Erst- und Orientierungsberatung vereinbaren, initiiert und organisiert von der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Barbara Jeske. Das genaue Programm und die Anmeldung finden Sie unter www.sparkasse-pfcw.de/gruenderwoche. Allgemeine Informationen zur bundesweiten Gründerwoche 2011 gibt es unter www.gruenderwoche.de.