Seit Februar 2014 ist Patrick Walburger Leiter der GS Eutinger Straße. Der 27-jährige gebürtige Remchinger hat nach der Ausbildung schon zahlreiche Stationen auf seinem Karriere-Weg passiert und konsequent an seiner Weiterbildung gearbeitet. Uta Volz – Pressereferentin der Sparkasse Pforzheim Calw – sprach mit der Nachwuchsführungskraft.

Herr Walburger, wann und wie haben Sie bei der Sparkasse angefangen?
Ich habe 2002 meine Ausbildung zum Bankkaufmann nach der Mittleren Reife mit 16 Jahren begonnen. Während dieser Zeit war mir die Filialdirektion Rathaus in Pforzheim, bei der ich fast durchgehend eingesetzt war, zugeordnet. Nach Abschluss der Ausbildung habe ich zunächst als Kundenberater im Kasse-Service-Bereich gearbeitet, und anschließend die Stelle als Privatkundenberater übernommen.

Haben Sie während dieser Zeit bereits eine Weiterbildung absolviert?
Ja, meine erste Weiterbildungsmaßnahme war der Bankfachwirt, der mir 2008 ermöglichte mit 21 Jahren Geschäftsstellenleiter in Göbrichen und später dann in Ersingen zu werden.
Während meiner Zeit in Ersingen habe ich dann den Sparkassen-Betriebswirt an der Sparkassen-Akademie in Neuhausen gemacht und seit Februar 2014 bin ich nun Geschäftsstellenleiter in der Pforzheimer Geschäftsstelle in der Eutinger Straße und für ein 8-köpfiges Team verantwortlich.

Ihr Karriereweg zeigt eine sehr straffe Planung. War das Zufall oder Absicht?
Ich wusste schon relativ früh die Richtung, in die ich mich entwickeln wollte und hatte dabei die Unterstützung meiner Vorgesetzten, bei denen ich gelernt habe, auch Zwischenschritte zu machen, also eine gewisse Zeit auf einer bestimmten Position zu bleiben. Das theoretische Wissen, das man bei den verschiedenen Lehrgängen vermittelt bekommt, muss mit Praxis unterlegt werden. Vor allem bei der Personalverantwortung muss man langsam in die Aufgabe hineinwachsen, bevor man ein großes Team übernehmen kann. Und man sollte sich auch selbst Zeit zur Entwicklung geben, das erleichtert das tägliche Arbeiten.

Das heißt, Sie sind an Ihrer neuen Arbeitsstelle angekommen?
Es gefällt mir hier sehr gut, ich fühle mich ausgefüllt und aufgenommen. Den eingeschlagenen Weg möchte ich dennoch weitergehen, aber wie bisher auch Schritt für Schritt.

Das heißt, Weiterbildung ist nach wie vor ein Thema?
Auf jeden Fall, ich absolviere derzeit gerade ein Management-Studium zum Diplom-Betriebswirt an der Frankfurt School of Businness and Administration.

Wie bekommen Sie denn das alles unter einen Hut?
Ich hatte und habe sehr gute Unterstützung durch die Sparkasse, die engagierte und motivierte Mitarbeiter hervorragend fördert. Dafür bin ich sehr dankbar, auch für das Vertrauen, das in mich gesetzt wird.

Haben Sie denn überhaupt noch Zeit für Privatleben?
Aber ja, ich entspanne mich bei spontanen Unternehmungen mit meiner Partnerin, mache Sport, lese und verbringe Zeit mit der Familie und mit Freunden. Das ist ein sehr guter Ausgleich zum Berufsalltag und bringt einen auch immer wieder herunter.
Herr Walburger, vielen Dank für das Gespräch. 🙂