Alexander Mieth und Oliver Bischoff sind gemeinsam den Schritt gegangen, eine renommiert eingeführte Firma im Bereich Maschinenbau zu übernehmen. Wir haben im Interview nach den Beweggründen der beiden recherchiert.

Hatten Sie vorher schon Berührungspunkte mit der Firma Kraut Erodiertechnik GmbH oder warum haben Sie sich entschieden die Firma zu übernehmen?

Herr Mieth: Nein, ich hatte keinen Kontakt. Letzten Endes war es wegen der Entwicklung am Markt allgemein und weil wir der Überzeugung waren, dass wir mit unserem Fachwissen doch einiges bewegen können.

Auf was ist besonders zu achten, wenn man eine Firma übernimmt?

Herr Mieth: Man sollte genau hinschauen. Also lieber einmal mehr hinschauen als einmal zu wenig. Genau prüfen, was Sie da genau kaufen.

Also benötigt man auch das gewisse Hintergrundwissen, bevor man sich zum Kauf entschließt.

Herr Mieth: Ja genau. Es sollte schon Hintergrundwissen vorhanden sein und vor allen Dingen nicht branchenfremd. Das ist wichtig.

Wie haben Sie den Hype um die Fräs-Videos in den sozialen Netzwerken mitbekommen?

Herr Mieth: Das haben wir generell von unserem alten Arbeitgeber mitbekommen, weil wir Fräsmaschinen gebaut haben. Deswegen haben wir ja auch eine große Investition in diesen Bereich  getätigt.

Also war das mit ausschlaggebend, weil das Thema jetzt wieder im Fokus ist.

Herr Mieth: Ja, es ist im Fokus, aber auch da trennt sich die Spreu vom Weizen. Fräsen ist nicht gleich fräsen.

Was war Ihre erste Amtshandlung nachdem Sie die Firma übernommen haben?

Herr Mieth: Oh … erste Amtshandlung … da waren viele … Wir haben zum Beispiel von Anfang an Investitionen getätigt und versucht, die Firma Kraut Präzisionstechnik am Markt bei Neukunden publik zu machen. Also mit Bewegung am Markt, die wir wahrgenommen haben.

Welche Tipps haben Sie an junge Gründer?

Herr Mieth: Sich nicht unterkriegen lassen. Also Niederschläge einstecken und mit gehobenem Haupt hervorgehen, weil nach jeder Niederlage kommt auch mal wieder ein Sieg.

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