Die Klasse 10e NWT des Maria von Linden-Gymnasiums aus Calw-Stammheim bekommt von der Sparkasse Pforzheim-Calw 500 € Startgeld für ihr Energieprojekt.

In der kalten Jahreszeit genießt jeder Schüler gerne ein warmes Klassenzimmer, doch das nicht um jeden Preis. Daher bemüht sich die Klasse 10e NWT Einsparpotentiale zu finden und hat sich deshalb mit dem Projekt „Nachhaltiges Energiekonzept am MvLG“ beim Mitmachwettbewerb „Unser Projekt“ der Sparkasse Pforzheim Calw beteiligt angemeldet und 500 € gewonnen. Die Teilnahme war erfolgreich, denn durch das öffentliche Voting erhielt das Projekt so viele Stimmen, dass es am Ende mit einem Preis i.H.v. 500,00 € „belohnt“ wurde.

Den 500-Euro-Scheck der Sparkasse bekamen die Schüler, die das Projekt mit ihrem Lehrer Oliver Jäger initiiert haben, von Filialdirektor Markus Schwarz und Gebietsleiter Thomas Gehring im Schulfoyer überreicht. Herr Schwarz betonte in seiner kurzen Ansprache, dass die Idee des Projektes sofort allgemeine Zustimmung fand und lobte auch das Engagement all derjenigen, die im Internet dafür abgestimmt haben. Zudem betonte er, dass die Sparkasse das Projekt mit großem Interesse verfolgen werde und auch er gerne über die weiteren Ergebnisse des Projektes informiert werden möchte.

Im Anschluss stellten einige Schüler das Projekts im Einzelnen vor. Ziel sei ein nachhaltigerer Umgang mit den Energieressourcen und eine Schärfung des Umwelt- und Energiebewusstsein an der eigenen Schule.
Preisübergabe FD CalwDazu wird die Gruppe den Energiebedarf beider Schulhäuser genauer unter die Lupe nehmen und Einsparpotentiale suchen, die dann in einem nächsten Schritt auch umgesetzt werden sollen.

Das Vorgehen steht bereits fest: Gemeinsam mit dem Hausmeister werden die Schüler in der Heizperiode Temperaturmessreihen in den Klassenzimmern und in den Gängen durchführen, um im Anschluss eine Wärmekarte der Schule anzufertigen, die auch die Wärmeverluste aufzeigt. Die daraus ermittelten Schwachstellen werden dann entweder der Stadt gemeldet, oder, wenn es eine Möglichkeit gibt, durch eigene Maßnahmen vermindert, wie z.B. durch Isolierungen oder durch das Anbringen von Schildern.

Damit das Energieprojekt keine kurzfristige Maßnahme bleibt, wird der Erfolg der Maßnahmen in den nächsten Jahren von weiteren Klassen in einem Monitoringprozess untersucht und gegebenenfalls modifiziert.
Auch die Schulleiterin, Dr. Birgit Scholl, zeigte sich beeindruckt von dem Projekt, stehe doch die Erziehung zur Nachhaltigkeit und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen klar formuliert im Leitbild der Schule. Sie wünschte den Schülern viel Erfolg bei ihrem Projekt und signalisierte ihre große Neugierde auf die Ergebnisse der Untersuchungen, damit auch in Zukunft alle Schüler ihr warmes Klassenzimmer mit einem guten Gewissen genießen können.