tandemsprungSchon lange hat mich das Gefühl vom freien Fall gereizt. Aber erst nach einem spontanen Tandemsprung im Urlaub, ist für mich klar: Das musst Du richtig lernen!

Gesagt, getan. Übers Internet finde ich die passende Sprungschule und melde mich auch gleich an. Schon nach dem ersten Sprung weiß ich: Das ist es! Das bedeutet für mich Freiheit. Und nebenbei ist es eine Abwechslung zu meinem beruflichen Alltag. Gleichzeitig ist jeder Sprung auch eine neue Herausforderung für mich, da ich mich – wie in jedem Sport – immer weiter verbessern möchte.

Die größte Herausforderung am Anfang ist, das richtige Packen des Fallschirms zu erlernen. Sollte es dennoch einmal zu einer Funktionsstörung kommen, so bin ich mit einem Reservefallschirm ausgerüstet. Damit ich auch die Höhe stets im Blick habe, ist jeder Springer mit einem Höhenmesser ausgestattet.

Fallen in Formation

nikolai-schniz-formation-2-kopieIn einer Gruppe von meistens 4-6 Springern genieße ich den Freifall mit Formationssprüngen aus 4.000 Metern Höhe. Während der knapp 55-60 Sekunden Freifallzeit muss ich versuchen, gewisse Positionen und Kontaktpunkte in einer vorher festgelegten Reihenfolge so schnell und häufig wie möglich zu erreichen.

Häufig werde ich gefragt, ob ich bei jedem Absprung einen Adrenalinkick habe und deshalb das Fallschirmspringen mache. Dieses Gefühl hatte ich jedoch nur bei den ersten Sprüngen, als der Sport noch neu für mich war. Mittlerweile ist es die Vorfreude auf den Freifall und die Gemeinschaft am Sprungplatz, die den Reiz dieses tollen Sports ausmacht.

Allen Interessierten kann ich nur raten, sich zu überwinden und es einfach mal zu probieren!

Es ist einfach pure Freiheit!

Von Nikolai Schniz, Sparkasse Pforzheim Calw, Versicherungs- und VorsorgeCenter

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