Das deutsche Finanzwort des Jahres 2018 steht fest: Und es ist…*Trommelwirbel* Plattformökonomie.

Kannst du mit dem Begriff etwas anfangen? Wir ehrlich gesagt zunächst auch nicht. Aber wir versuchen, es dir hier jetzt mal zu erklären.

Zur Auswahl standen insgesamt über 100 Vorschläge mit 60 verschiedenen Begriffen, die per E-Mail, Kommentare oder Tweets eingereicht wurden. Eine Jury, die aus renommierten Finanz- und Kommunikationsexperten besteht, hat daraus nun das deutsche Finanzwort des Jahres 2018 gewählt. Dabei war es weniger wichtig, wie häufig ein Vorschlag genannt wurde, sondern eher, wie relevant und bedeutend das Wort für Trends und Diskussionen in der Finanzbranche ist.

Aha, und was hat das jetzt genau mit Plattformökonomie auf sich?

Der Begriff spielt auf eine Öffnung der Kreditinstitute für Drittanbieter an. Auf offenen Plattformen sollen Banken und Sparkassen auch Angebote Dritter integrieren, anstatt lediglich ihre eigenen Leistungen anzubieten.

„Das Wort Plattformökonomie hat 2018 eine unglaublich starke Präsenz bei den Finanzdienstleistern und wird den Bankenmarkt auch 2019 prägen. Das zeigt, wie sehr die Branche in digitalen Dimensionen denkt und agiert.“ – Stefan Lamprecht, Sopra Steria Consulting

Die Konsequenzen einer Plattformökonomie sind die Veränderung der traditionellen Beziehung zwischen Bank und Kunde, die Möglichkeit neuer Geschäftsmodelle für Finanzdienstleister und die nachhaltige Veränderung der Finanzbranche. Dadurch erhoffen sich Befürworter unter anderem mehr Innovation, Transparenz und Auswahl für den Kunden.

Warten wir ab, was das Jahr 2019 so bringt! 🙂