Gegen Ende der Schulzeit stellt sich mit Sicherheit bei jedem die Frage: „Was will ich mal werden?“ An diese Frage reihen sich dann noch unzählige weitere: „Wo liegen meine Stärken? Was könnte mir Spaß machen? Wo liegen meine Interessen? Kann ich nur anhand meiner Schulnoten erkennen, in welche Richtung mein Beruf gehen könnte?“

Auf der Suche nach dem richtigen Beruf mischen sich nicht nur die Eltern, Verwandte und Freunde mit gut gemeinten Ratschlägen mit ein, sondern es wird auch jedem Schulabgänger suggeriert, dass die Berufswahl von entscheidender Bedeutung ist.

„In der Schule lernt man für’s Leben“ – so der Spruch von vielen Erwachsenen, die schon mit beiden Beinen im Beruf stehen. Doch was lernt man in der Schule genau? – Theorie. Und ist das „Leben“ nicht viel mehr Praxis als Theorie? Gut, der Spruch: „Theorie ist die Grundlage für die Praxis“, lasse ich gelten. Ohne theoretisch Erlerntes könnten wir ja gar nicht wissen, wo unsere Interessen und Stärken liegen. Aber reichen meine Interessen und meine Stärken in der Theorie auch für die Praxis aus? Dies testet man am besten mit einem Praktikum. Dieses bietet einem die Möglichkeit den „Traumberuf“ schon vor der Ausbildung kennenzulernen. Ich habe mein Praktikum bei der Sparkasse Pforzheim Calw im Rahmen des BORS (Berufsorientierung in der Realschule) während der Schulzeit gemacht. Anders als bei vielen meiner Klassenkameraden in anderen Unternehmen habe ich – unter Aufsicht natürlich – kleinere Arbeitsvorgänge selbst durchführen dürfen. Eigentlich schon wie ein angehender Azubi.

Die kleinen Teams auf den Geschäftsstellen vom Azubi bis zum Filialdirektor ermöglichen einem schnell mit allen in Kontakt zu kommen und die Fragen, die einem besonders auf den Nägeln brennen, loszuwerden. Wie kaum in einem anderen Praktikum ist man so viel im Kontakt mit Kunden und kann den Bankenalltag hautnah miterleben. Manchmal besteht sogar die Möglichkeit bei einem Beratungsgespräch dabei zu sein. Während diesem Gespräch wird der Kunde viel individueller beraten als es am Schalter möglich ist, da sich der Berater schon im Vorfeld auf das Gespräch vorbereitet und so noch gezielter auf die Wünsche des Kunden eingehen kann.

Ein genau solches Gespräch hat mir damals beispielsweise gezeigt, was das Bankgeschäft alles beinhaltet und wie abwechslungsreich mein jetziger Bankberuf ist.

Mein Tipp an Euch: Seid neugierig und macht mehrere Praktika in unterschiedlichen Branchen, um am Ende Eurer Schulzeit zu wissen, wo Ihr Euch optimal in der Arbeitswelt mit Euren Talenten einbringen könnt.



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